Augenlaser Verfahren T-PRK und LASEK
Die T-PRK
Die PRK ist das Standard-Excimerlaser-Verfahren und wird seit vielen Jahren durchgeführt. Im Unterschied zu der LASIK oder LASEK wird kein Epitheldeckelchen geschnitten oder gelöst.
Dank moderner Laser-Technologie ist die Oberflächen-Behandlung für unsere Patienten nun wesentlich angenehmer.
Die T-PRK (Transepitheliale Photorefraktive Keratektomie) stellt eine Weiterentwicklung der Oberflächenbehandlungen PRK und LASEK dar.
Bisher wurde die oberste Hornhautschicht (Epithel) bei der PRK mit einem Instrument manuell entfernt und bei der LASEK mit Alkohol behandelt. Nun mit dem WaveLight Excimer Laser der neusten Generation wird das Epithel durch Laserpulse kontrolliert und schonend entfernt. Der Augenlaser hinterlässt dadurch eine glatte und saubere Oberfläche.
Für den Patienten hat dies weitreichende Vorteile:
- schnellere Wundheilung, anstatt 3-4 Tage lediglich 20-30 Stunden!
- das Fremdkörpergefühl ist dadurch kürzer und weniger intensiv!
Der Behandlungsablauf T-PRK
Bitte lassen Sie sich an diesem wichtigen Tag begleiten, Sie dürfen im Anschluss an die Augenlaser-Behandlung nicht selbst Auto fahren. Verzichten Sie vor der Behandlung auf Make-up, Rasierwasser, Haarspray und Parfüm.
Sie erhalten vor der Behandlung betäubende Augentropfen.
Schritt 1
Die oberste Hornhautschicht, das Epithel, wird mit dem Excimer Laser entfernt.
Schritte 2
Der Excimer Laser korrigiert die Fehlsichtigkeit.
Schritt 3
Nach dem Lasereinsatz wird der gelaserte Bereich zum Schutz mit einer Kontaktlinse (Verbandslinse) bedeckt, bis sich das Epithel wieder geschlossen hat. Das dauert nun nicht mehr drei Tage, sondern nur noch 20-30 Stunden.
Die Wundfläche ist bei einer T-PRK glatter und sauberer als bei der manuellen PRK, dies beschleunigt, den Heilungsprozess. Trotzdem ist es nach dem Eingriff möglich, dass Sie für einen Zeitraum von 20-30 Stunden ein wundes Gefühl und Schmerzen am behandelten Auge haben. Die ausgehändigten Medikamente enthalten deshalb prophylaktisch auch Schmerz- und Schlafmittel, die Sie bei Bedarf einnehmen können.
Bis die oberste Hornhautschicht wieder geschlossen ist, bleibt die nach dem Eingriff eingesetzte Schutzlinse permanent im Auge. Nach 3-4 Tagen wird diese Linse entfernt, danach nimmt Ihre Sehkraft kontinuierlich zu.
Die LASEK
Die LASEK stellt eine Alternative zur LASIK-Methode dar, vor allem bei niedrigen bis mittleren Fehlsichtigkeiten oder dünner Hornhaut. Es ist kein Schnitt in die Hornhaut, wie bei der LASIK, erforderlich, d.h. es bleibt mehr Gewebe für den Laserabtrag übrig. Das Epithel wird nach örtlicher Betäubung mit einem speziellen Spatel zur Seite geschoben. Die Excimer-Laser-Behandlung erfolgt auf die jetzt freigelegte Hornhautschicht. Die Epithelschicht wird wieder auf die Hornhaut zurückgelegt, und eine klare Kontaktlinse wird als Verband eingesetzt.

